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this is my new site... and you are welcome, of course!
I am in africa now. Far, far away. But you have got the possibility to stay in contact with me!! just read my posts below and answer them. Write me an e-mail or whatever...
And I will tell you what's going on down here!
Well, have fun!

welcome to...

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Freitag, 30. Januar 2009

Professor Dr. Dr. Dr. ...

Bericht der reise durchs südliche Afrika.
Freitag, 30.01.09

Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 30° Grad machte ich mich auf den Weg um mehr dieses wunderschönen Landes erkunden zu können. Ich hatte die hoffnung an jenem tage eine besondere entdeckung zu machen und ein gefühl in meinem bauch sagte mir, dass es nun zeit dafür sei. Heute sollte es passieren. Ich war zuversichtlich, aber nicht hundertprozentig sicher in wie fern ich mich auf das gefühl in meinem bauch verlassen konnte. Doch es sollte mich nicht trügen, nicht an diesem tag. Nachdem ich also alles für meine Reise gepackt hatte und auch entsprechende Kleidung trug, Sonnenhut, Schutzgläser, und beige Hose und Bluse, sowie ein paar Wanderschuhe, durfte es los gehen. Ich beschloss die noch unentdeckten, wohl eher unbewohnten Gebiete zu besuchen und der dortigen Tierwelt meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Natürlich durfte ich, wie schon so oft, einige Spinnen, Insekten allgemein und auch ein paar Affen beobachten, doch das war nicht das Besondere nach dem ich gesucht hatte. Nein, es musste noch mehr geben, etwas neues, für die wissenschaft relevantes. Mein Name sollte es sein, der bald bekannt war in der Welt der Wissenschaft. Einmal in meinem Leben sollte mir dies gelingen, und es sollte, nein, es musste einfach an diesem Tag geschehen. Mein Gefühl durfte mich nicht betrügen, nicht diesmal. So ging ich weiter, geleitet von dem Wissen ES heute zu sehen. Was auch immer es sein möge. Meine Neugier war geweckt, meine Füße trugen mich stark, jedoch sanft und vorsichtig um nichts zu verschrecken und meine Augen waren groß wie nie. Groß wie fünf mark stücke, wie meine Großmutter zu sagen pflegte. Und so verging die Zeit. Stunde um Stunde verbrachte ich damit, mich durch die Natur des Landes zu schlagen, wobei schlagen wohl das falsche Wort dafür ist. Vielleicht kann man diese reise nicht mit Worten beschreiben, vielleicht ist sie zu groß, wenn ich meine Gefühle, die Spannung und Erwartung, die Vorfreude, Hoffnung und Angst vor Enttäuschung zum Ausdruck bringen möchte. Wie dem auch sei, Stunden vergingen, Minuten rasten, Sekunden standen still. Innerliche Verwirrung machte sich breit, da ich mir nicht einmal dessen bewusst war, was mich erwarten sollte. Vorstellungen hatte ich viele, Wissen hatte ich genug, doch nicht von dem, was sich in so naher Zukunft, schon fast vor meinen Augen befand. Doch als Forscher lernt man damit umzugehen, auch wenn es mir an diesem speziellen Tag besonders schwer fiel. Als Forscher lernt man geduldig zu sein. So bin ich geduldig, ich hoffe sie sind es auch. Mit hektik im Blut kann man nichts erreichen, man darf sich nicht von ihr tragen lassen, denn sie trägt nicht genug. Man muss sie wegwerfen, wieder verwerten, umwandeln und zur Geduld werden lassen. All das lernt man mit der Zeit, die Zeit lehrt. Sie ist vermutlich der geduldigste lehrer und derjenige, welcher dem menschlichen Individuum die persönlichsten Dinge beibringen kann. Ein essentieller Lehrer, ein essentieller part unseres lebens. Aber ich möchte jetzt nicht ins Philosophische abdriften, sondern von der Erfahrung meines Lebens berichten.
So wanderte ich dahin mit ungebrochener Hoffnung. Nur die zuversicht hatte inzwischen etwas nachgelassen. Doch an diesem besonderen tag sollte auch das mich nicht stören. Denn das gefühl in meinem bauch war present. Hinter jedem Ast, hinter jedem baum könnte es sein, das ungewisse. Hinter jedem ast, hinter jedem Baum befand sich auch das ungewisse, nur leider nicht meine entdeckung. Noch nicht. Doch lange sollte es nicht bedauern. Denn wie ich bereits erwähnt hatte, betrug mich mein gefühl an jenem Tage nicht. Doch bevor ich sie nun weiter auf die Folter spanne komme ich lieber zu ihr, zu der entdeckung der besonderen art. Wissen sie, ich mag es nämlich nicht auf die folter gespannt zu werden, immer das gleiche zu lesen, zu hören, ohne die essenz zu erfahren. Man muss auch mal zum Punkt kommen und seinen Zuhörern einen einblick in die eigene erfahrung geben, ich hoffe dies ist mir gelungen. Somit komme ich nun zu ihr, zu meiner entdeckung. Und ich gebe ihr den namen „Cameloparadalis Decoratus”. Da sind wir nun, angekommen, das suchen hat ein ende. Und ich sagte ihnen doch, dass es an diesem Tag geschehen würde.
Ich wanderte gerade an einem Fluß entlang und betrachtete eine Libelle, die ihren Weg suchte, als mir ein ungewöhnliches Glitzern ins Auge fiel. Ein Glitzern wie von einem Diamanten ausgehend, doch es befand sich am himmel. Da lag vor mir auf dem boden plötzlich ein leerer Briefumschlag. Hier? In der tiefe der natur? Ein umschlag? Eine mir unbekannte adresse stand darauf, doch der umschlag war nie dorthin gelangt. Niemand außer mir kann zu dieser zeit hier gewesen sein. Nein, mein gefühl sagte mir, dass es nicht von menschlicher hand hier her getragen wurde. Und mein gefühl sollte mich nicht belügen. Der umschlag war angerissen, geöffnet, doch leer. Wo war der inhalt? Und sollte es nicht ein Tier sein, welches ich entdecken sollte? Wieder machte sich verwirrung in mir breit, unsicherheit kam hinzu. Wie sollte ich das deuten? Ich machte ein paar weitere schritte vorwärts und suchte nach mehr hinweisen. Da plötzlich, ein kabel, ein schwarzes kabel, daneben ein weiterer Umschlag. Diesmal kein weißer, es war ein brauner, dieselbe adresse war zu lesen. Hatte diese adresse etwas mit meinen Funden zu tun? Plötzlich hörte ich ein Knacken hinter mir. Laut, undefinierbar. Ich drehte mich um und sah ein Tier, ein großes Tier. Beiges Fell mit braunen Flecken schmückte seinen Körper und es hatte einen ausgesprochen langen hals. Ich kannte dieses Lebewesen, ich meine es schon einmal gesehen zu haben. Aber etwas war anders an ihm, etwas war anders… ich meine dieses tier in ähnlicher art als Giraffe zu kennen, doch man soll sich als forscher nie alleine auf etwas so entscheidendes festlegen. So etwas muss man erst prüfen lassen, bevor man der welt falsche informationen aushändigt. Ich versuchteb nun also herauszufinden, was es denn sein, was bei mir den eindruck erweckte, das etwas anders sei. Und dann sah ich wieder dieses glitzern. Es hing dort an ihrem Hals, am hals des tieres. Mit einem mal schoss es durch meinen Kopf. Ich habe sie entdeckt, eine neue Spezies, zur art der Giraffe gehörig. Und ich gab ihr den namen „cameloparadalis decoratus”, was so viel bedeutet wie “geschmückte Giraffe”.
Natürlich habe ich weitere Untersuchungen, Forschungen durchgeführt, um mehr über dieses Lebewesen zu erfahren. Um sie herum lagen massenweise leere haribo tüten, noch mehr kabel und umschläge. Nun entdeckte ich auch wieder etwas glitzernes, es hing an ihrem hals und sollte sie schmücken. Daher der name. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte…generell fiel es mir schwer, trotzdem ich erfahren in meinem beruf war, dieses schauspiel zu deuten. Doch was ein erfahrener forscher ist… natürlich konnte ich nicht aufgeben. Mir wurde klar, dass ich mich nun ausführlicher mit der adresse beschäftigen musste. Sie besagte:
Inka-P.Butz, 96 schoolstreet, mfuleni, 7100 Cape Town.
Wer ist diese Inka und was hat sie mit der von mir entdeckten spezies zu tun? Fragen über fragen! Und ich finde die antworten. Meiner vermutung zufolge, die ich natürlich auf genaueste untersuchungen stützen darf, handelt es sich bei der „cameloparadalis decoratus“ um eine Unterart der Giraffe, die sich mit Postraub beschäftigt um ihr überleben und das ihrer Nachfahren zu sichern. So gelingt es ihr durch ihren ausgesprochen langen hals genau zu beobachten, was um sie herum geschieht. Wenn sie nun ihre chance sieht ein nächstes paket abzufangen, dann tut sie dies mit ausgesprochener eleganz. Auch im entpacken dieser pakete ist sie sehr geschickt und sie weiß sich mit jenem inhalt entsprechend zu schmücken. So kommt es also, dass manche pakete nie dort ankommen, wo sie ankommen sollten. Stattdessen erfüllen sie einen anderen Zweck. Den Zweck einer sehr seltenen spezies das überleben zu sichern. Ich möchte sie nun ermutigen weiterhin pakete zu schicken. Wenn auch einige von hnen nicht dort ankommen, wo sie ankommen sollen, können sie ssicher sein, dass sie der „cameloparadalis decoratus“ etwas gutes tun. Haben sie also ein großes herz und spenden sie, wenn man es so nennen kann. Denken sie nicht nur an die menschen, sondern auch an die tierwelt. Vielleicht möchten ja auch sie einmal eine „geschmückte giraffe“ in freier wildbahn antreffen. Doch das geht nur, wenn sie nicht vorher ausstirbt.
Helfen sie unsere natur zu retten!

Mit besten grüßen,
Professor Dr. Dr. Dr.

Izzit?

Yes, it is. Wie afrikaninglisch doch die sprache wird, wenn man einige zeit hier ist… gerade in letzter zeit ist mir das wieder aufgefallen… unser englisch ist nicht mehr dasselbe. Ich hänge ein „ne“ an jedes satzende, sage andauernd izzit? Izzit? Nee, nee, izzit nich. Ok, gut, manchmal, ab und zu, eher selten, fast nie, ironie. Wie auch immer… miri und ich verstehen uns, auch wenn das anderen anfangs schwer fällt. Ich habe gerade besuch von freunden aus england. Wir haben sie ein bisschen durch die gegend geführt und ihnen gesagt, wo sie langfahren sollen… tja, blöd nur, dass ampeln in südafrika robots und in england traffic lights heißen. Es kam also zu leichten missverständnissen… das passiert besonders stark beim english sprechen mit engländern, da wir inzwischen so im african style english drin sind… what shall`s…
Genug der worte über sprache… auf zu interessanteren berichten. Wie ich spreche werdet ihr noch früh genug erfahren… (es ist fast halbzeit…)
Wat jibts interessantes zu berischten? Wir waren bei ajax. Ajax gegen moroka swallows… ein schönes fußballspiel – haben wir zumindest vorher gedacht… was hinterher davon über blieb, war ein eins zu null für die gegner, nachdem ajax tausend torchancen vermasselt hat. Herzlichen glückwunsch… aber guut, auch das muss man akzeptieren. Noch lange kein grund in depristimmung zu verfallen, denn es hat ja nicht sundowns gespielt und verloren (auch wenn das in letzter zeit häufig passiert…) wir sind nämlich sundowns fans durch und durch… kennen trotzdem keinen einzigen spieler, aber das ist ok so… izzit? It is. Wir hatten auf jeden fall jede menge spaß im stadion und werden bestimmt auch mal des öfteren den weg dorthin suchen (und finden). Ich mein, für ca 2 euro kann man das schon mal machen…
Und dann soll noch mal jemand sagen, frauen haben keine ahnung von fußball… ich hab die ganze zeit gesagt, dass die nummer 5 spielen soll, weil wir dann gewonnen hätten. Wenn sie die nummer 5 aber nicht spielen lassen, dann kann ich auch nichts dafür. Wir haben jede menge ahnung von fußball! Und als eingefleischte trainer betrachten wir das spiel natürlich auch gleich ganz anders… sie haben nur von links angegriffen, nie die taktik gewechselt und im torraum nicht effektiv genau gearbeitet. Die rechte flanke ließ leider zu wünschen übrig, wodurch es auch kein wunder war, dass aus den torchancen keine tore wurden. die schiedsrichter waren definitiv Moroka fans und ajax hat definitiv die hübscheren spieler, na gut… konnte man nicht so gut erkennen, aber die nummer 5 war sehr hübsch… so, jetzt soll wirklich noch mal jemand behaupten frauen verstehen nichts von fußball. Ha! Wir sind multitasking fähig und können uns spieler und spiel angucken. (nur spiel wäre doch langweilig.) ihr männer seid so mit dem spiel beschäftigt, dass ihr manchmal nicht mal mehr während des zuguckens klatschen könnt… die erfahrung hab ich gemacht, nicht persönlich nehmen. Klatschen ist, wie wir festgestellt haben, nämlich sehr wichtig, da schwingungen übertragen werden, die den spielern neue kraft geben. Diese schwingungen werden durch mein lieblingsinstrument, das kazoo, jedoch noch verstärkt… jemand wird jetzt wissen was ich meine.
Also ihr lieben menschen des männlichen geschlechts, ich würde euch wärmstens ans herz legen zu lernen wenigstens zwei sachen gleichzeitig zu machen… na gut… bier trinken und fernsehen gucken klappt ja schon ganz gut… ;) hehe…
Ansonsten haben wir, wie so oft hier, immer noch jede menge spaß… die sonne macht es uns leicht unsere zeit hier mehr und mehr zu genießen… doch leider ist schon fast halbzeit…. Wir sind schon fast 6 monate hier… ich kann es kaum fassen… time’s passing by too fast.
Aber jetzt kein gejammer an dieser stelle…
Genießt ihr die zeit, wir tun dasselbe.
See ya when i see ya!
Love, Inka

Dienstag, 20. Januar 2009

meine vielen bilderchen...

... ich möchte euch nur darüber informieren, dass ich ein paar alben von meiner seite lösche, ihr euch die bilder aber immer noch bei picasa angucken könnt... dort sind sie ja alle gespeichert! also nicht verzweifeln, ich muss nur platz für neues machen!
und denkt dran - unter diesem eintrag ist ein neuer, also nicht nach diesem aufhören zu lesen!

love, inka

Freiheit, freihahahahaheit…

… ist das einzig was zählt…
Meine damen und herren, ich besitze die ehre, ihnen nun ein paar ausgesprochen wichtige lebensweisheiten ans herz zu legen. Dazu bevorzuge ich den Part des herzens, der am höchsten liegt, betrachtet man das wesen des menschens stehend von oben nach unten.
Wenn sie nun wissen, welchem Part meine aufmerksamkeit gilt, können sie davon ausgehen, dass sie dort, in jenem welchen, immer einen wesentlichen teil lebenswichtiger essenz finden werden. Von welcher Essenz hier nun die rede ist, möchte ich ihnen, meine lieben leserinnen und leser, natürlich nicht vorenthalten. Im gegenteil. Meine höchste absicht ist es doch, ihnen genau das zu vermitteln, das bisschen Leben, dass ihrem Leben die Freiheit gibt dieses nach ihrem Geschmack zu leben, wenn sie verstehen was ich meine. Womit wir auch schon bei der Basis meiner Aussage wären. Worum es hier nämlich geht, meine lieben Leserinnen und Leser, ist die Freiheit. Ein einfaches Wort, was nicht immer leicht in das leben einzufügen und voll auszunutzen ist. auch ich vermag es nicht, ihnen diese sogenannte freiheit in das herz zu pflanzen, wie bereits erwähnt, ich möchte sie ihnen ans herz legen. Das ist alles was ich für sie tun kann, alles was in meiner macht steht. Wenn sie jedoch beabsichtigen, es dort an der beschriebenen stelle zu befestigen, sodass es in ihr herz hinüber gehen kann, dann möchte ich sie dabei mit all den mir gegebenen Mitteln und vollstem verständnis unterstützen.
Kommen wir nun zu dem wichtigsten Teil dieses beitrags, der definition der Freiheit. Ich möchte ihnen dazu ein beispiel liefern, welches direkt aus dem Leben eines solchen Homo sapiens stammt, um genauer zu sein, aus dem leben meiner wenigkeit. Sind es nicht die realen Dinge, jene, die man am eigenen Leibe erfahren hat, welche man mit größter Überzeugung und Wahrhaftigkeit seinen geliebten Mitmenschen vermitteln möchte und auch die kraft dazu besitzt genau dieses zu tun? Ja, meine lieben Leserinnen und Leser, jene sind es, aus welchen Grunde ich mich nun auch jenem beispiel widmen möchte.
Vor, sagen wir, ca 41 Stunden und 53 Minuten befand ich mit einigen meiner Mitmenschen, ich bezeichne sie des weiteren als Freunde, wobei auch familiäre Beziehungen vorhanden waren, nämlich in form meines geliebten Bruders, auf dem Wege an einen ort, der von vielen menschen dieser Welt mit vergnügen besucht wird, vor allem, wenn der brennende planet unsere geliebte erde einmal wieder stark zu erwärmen scheint. Es war also einer dieser besagten tage und den meinen und meiner Wenigkeit war nach frischer Luft und einer Abkühlung zumute. So führte uns unser weg auch über den kleinen Umweg des Genießenes von frisch gegrilltem Fleisch, direkt an den Strand. Ich denke jener dürfte ihnen auch dort, im eher kälteren Lande der Deutschen, ein begriff sein, weswegen ich dies nun nicht weiter ausführen möchte. An jenem welchen herrschten starke windgeschwindigkeiten, wodurch das ziel des abkühlens natürlich in vollen Zügen erreicht wurde. Die stärke des windes verursachte jedoch auch eine starke bewegung des meeres, welches sich zumeist direkt an stränden befindet. So hatte unsereiner die besondere möglichkeit die verschiedensten Wellen aufs genauste zu beobachten und die dabei entstehenden töne mit geschlossenen augen wahrzunehmen. Fachleute bezeichnen dies als „Rauschen des meeres“, wie mir zu ohren kam. Ich darf ihnen berichten, wie unglaublich unterschiedlich diese sogenannten wellen sein können. Jede einzelne ein unikat, und davon gibt es unendlich viele. Wahrscheinlich gehört dies zu den dingen, die über unsere vorstellungskraft hinaus gehen – die unendlichkeit. Doch das ist es nicht, was mein herz an jenem tage so berührt hatte. Es war die freiheit, die mich ergriffen hat und dazu geführt hat, dass ich, allerdings nicht als einzige, etwas getan habe, was manche menschen vielleicht eher als verrückt bezeichnen würde. Ich möchte dazu jedoch sagen, dass ich diesen begriff nur in form positiver verwendung akzeptieren kann, da ich es sonst als beleidigung ansehen müsste. Aber soweit sollte es hier ja nicht kommen, wie ich doch sehr hoffe. Die Abkühlung, welche der wind verursachte war uns durch den beeindruckenden anblick des meeres schon bald nicht mehr genug. So beschlossen wir das blaue nass mit den uns gegebenen unteren elementen unseres körpers selbst zu erforschen. Anfangs waren es also nur die beine, welche auf gewisse weise eins wurden mit dem ozean, welcher den namen atlantik trägt. Was dann kam, kam, wie es kommen musste. wie ein hai, der den geruch frischen blutes in sich aufgenommen hat und daraufhin nur noch nach etwas essbarem suchen kann, so erging es auch uns. Zwar überkam uns kein übertrieben großes hungergefühl, nein, eher das verlangen mehr des von gott geschaffenen körpers eins mit dem ozean werden zu lassen. einige von uns entkleideten sich daraufhin bis auf die unterste kleidung, die die privaten parts des körpers bedeckt, andere beschlossen die freiheit zu genießen und einfach so gekleidet, wie sie waren sich in das dortige wasser zu begeben. Zu letzteren darf auch ich mich zählen. Einige wichtige dinge, wie das mobiltelefon, wurden noch gerettet, doch dann konnte uns nichts mehr halten. Mit großen schritten, langer hose und top, näherte ich mich den wellen. Eine nach der anderen beschloss mich, ohne jegliche rücksichtnahme, die hier im übrigen auch unangebracht gewesen wäre, völlig einzunehmen, sodass die von mir getragene kleidung nass an mir herunter hing. So sprangen wir in den wellen, ließen uns treiben, sowohl im strom gedanken als auch im wasser des ozeans und genossen das unglaubliche gefühl der freiheit. Die freiheit schlicht und einfach das zu tun, wonach einem gerade ist, die freiheit zu leben. Niemand besaß die macht uns von dem, was wir uns in genau diesem augenblick vorgenommen hatten, abzubringen. Und es lag nicht in unserer macht, die gedanken der übrigen menschen an jenem ort zu lesen, womit ich sagen möchte, dass wir uns nicht dafür interessierten, was in den ihren köpfen zu unseren handel vor sich ging. wir selbst machten uns keine gedanken über das „danach“, denn das hier und jetzt zählte. Ein nasses Auto könnte die Folge sein, sowie auch das resultat eines nassen körpers in verbindung mit dem wind, das frieren. Doch das sollte uns nicht beeinflussen, sollte uns nicht im geringsten belasten. Wir taten, wonach uns war und genossen den augenblick, die freiheit. Zu dem zeitpunkt, an dem das „danach“ zu dem hier und jetzt wurde, genossen wir auch das hier und jetzt, auch wenn das bedeutete sich aus den warmen bewegungen der wellen zu entfernen. Vom winde verweht versuchten wir nun unsere kleidung im wind zu trocknen. Wir tanzten, wir lachten, wir liefen, wir saßen, wir wärmten, wir froren, wir genossen die freiheit all dies tun zu können. Nun, liebe leserinnen und leser, nehmen sie dies als meine definition des viel bedeutenden begriffs der freiheit. Aber ich bitte sie, diese nicht als einzige mögliche definition zu akzeptieren, denn sie ist nur ein winzig kleines bruchstück jener welcher. Freiheit bedeutet so viel mehr. Das einzige wort mit dem sich dieses wort wohl beschreiben lässt ist die freiheit selbst. Sie erklärt sich in sich selbst, wie ich behaupten möchte, denn sie ist zu groß, zu wertvoll, zu wundervoll, um sie durch andere worte zu ersetzen. Man kann sie nur ergänzen.
Mit diesen worten eines einfachen menschen möchte ich meinen beitrag beenden und nun platz für ihre gedanken lassen, liebe leserinnen und leser, denn nun liegt es an ihnen, eine erfahrung der gleichen oder vielleicht ähnlichen art zu machen. Vergessen sie, was andere über sie denken könnten. Nur sie leben ihr leben, nur sie selbst können ihr leben genießen, ihre träume verwirklichen.
Genug der worte, taten warten. Leben sie.

Mit den besten wünschen und grüßen, verlasse ich sie nun und werde nur noch durch die kraft meiner gedanken bei ihnen sein.

Herzlichst.

Donnerstag, 15. Januar 2009

another day in paradise

…gut ich sag mal so, die urlaubszeit ist seit montag wieder zu ende, arbeiten ist angesagt. Aber da die arbeit hier ja auch riesigen spaß macht kann ich das ruhig als paradies bezeichnen, denke ich. Die vier wochen sind vorbei. Die nächste etappe startet – zeit zum entspannen, feiern, genießen, staunen, erleben, erfahren, wundern, freuen, lachen, realisieren und spaß haben. Ok, das entspannen ist in beiden fällen vielleicht etwas zu kurz gekommen… man kennt das ja. Aber schön war die zeit auf jeden fall… erstmal unsere tour entlang der garden route, davon hatte ich ja schon berichtet. Naturschauspiele der besonderen art. Toll. Als wir wieder zu hause waren haben wir uns dann auf weihnachten und sylvester vorbereitet. Kleine geschenke fertig machen, hier und da gabs was zu tun… auch hier geht die weihnachtszeit nicht stressfrei an mir vorbei. Aber was wäre weihnachten auch ohne ein bisschen stress… obwohl ich es dieses jahr wirklich mal ganz anders empfunden habe, habe ich ja schon berichtet…
Das neue jahr haben wir dann in kapstadt gefeiert. Am 27.12. kamen die ersten freiwilligen in kapstadt an. Wir haben dann den inka und miri travel service gegründet, sozusagen, denn wir wollten unsere freunde der ich und wir gesellschaft (ein kleiner insider des vorbereitungsseminars) ja nicht alleine am riesigen cape town airport zurücklassen (klare übertreibung – für all diejenigen, die den flughafen hier nicht kennen). Es ist auch mal schön jemanden vom flughafen abzuholen und wieder zurück zu bringen, wenn man selber da bleibt. Zumindest wenn man an einem ort wie kapstadt ist. obwohl gerade dann das wegbringen nicht so leicht fällt. Am 28.12. kamen dann die nächsten unserer truppe und schon bald waren wir vollständig. Unser backpacker war also für die nächste zeit unser zu hause und ich hab mich dort auch sehr wohl gefühlt. Backpacker haben immer einen besonderen reiz irgendwie. Ich mag sie.
Wir haben dann natürlich viele touri sachen gemacht, die auch sehr schön sind und absolut zum kapstadt besuch dazu gehören. Aber trotzdem touri. Von dem ganzen touri kram haben wir uns bisher teilweise ja noch zurückgehalten, weil wir wussten, das es noch genug gelegenheit geben wird das alles zu besichtigen. Aber was das alles ist möchte ich euch natürlich jetzt nicht vorenthalten: lehnt euch zurück und leset.
Letztes jahr (wie sich das anhört…) waren wir erstmal auf dem wunderschönen tafelberg. Ja, und wir sind hoch gelaufen. Von der longstreet aus bis zum tafelberg, was schon mal ne ganze strecke war, und dann weiter auf den tafelberg… man, ich sag euch, meine beine waren ganz schön schwer. Irgendwann beschleicht einen so das gefühl, dass man am liebsten alle zwei minuten eine wasserpause machen möchte. Nur weil die landschaft so unglaublich schön ist, natürlich!! Was habt ihr denn schon wieder gedacht?? Tss…
Besonders schön fand ich es mich von dem wasser, das aus den felsen kommt, beregnen zu lassen. auf einen bild könnt ihr auch sehen, dass ich es sehr genossen habe das wasser zu trinken. War echt lecker! Und es war sehr erfrischend, weil es nicht nur im mund, sondern auch überall sonst gelandet ist… tja, was echte wanderer eben so mitmachen müssen… ähhm.. ja.. gut. Oben angekommen, nach ca 3 gemütlichen stunden wandern, durften wir dann die unglaublich geniale aussicht genießen. Wow, traumhaft, anders lässt sich das nicht beschreiben. Einfach unglaublich. Traumhaft schön. Alles wirkt so klein, so weit weg. Und man fühlt sich frei. Schade ist nur, dass sehr viele touris da oben sind und man die natur nicht wirklich in ruhe genießen kann… aber so etwas schönes möchte verständlicherweise jeder sehen können. (viele kommen allerdings mit dem cable car hoch und wandern nicht.) ja, wenn wir wieder kommen werden wir zu echten multitalenten. Wandern gehört jetzt auch schon zu unseren hobbies! Wanderausrüstung? Was ist das? Nein, das hab ich nicht. Ich nehm einfach meine schönen sandalen und erklimme alles, was erklommen werden soll. Den robberg auf unserem weg nach pe hab ich auch schon ohne wanderschuhe überstanden. Und der war härter und gefährlicher als der tafelberg, wenn auch nicht höher. Also bianca, vielen dank für die schuhe! Sie leisten mehr als gute dienste!!
Gut, damit wir auch alles mal mitgemacht haben sind wir nicht wieder runter gewandert (nicht alle zumindest, ein paar von den jungs schon, aber dafür haben sie auch mit muskelkater bezahlt – wir nicht!) wir haben dann auch mal den cable car ausprobiert. Schöne sache, die mich jedoch ziemlich enttäuscht hat. Rein, einmal drehen, wieder unten. Es gibt so viel zu sehen und das geht einfach so schnell. Ich konnte es gar nicht richtig genießen. Und dann waren die scheiben auch noch dreckig, sodass fotos machen schwierig war. Also man kann es ruhig mal gemacht haben, aber wandern ist auf jeden fall schöner, und auch nicht ganz so tourihaft… das war also der tafelberg, ech ne nette sache!!
Ein paar tage später im letzten jahr waren wir natürlich auch noch am kap der guten hoffnung und am cape point. Nein, das ist nicht dasselbe. Es sind zwei unterschiedliche orte, beide sehr, sehr schön. Ihr dürft das auf den fotos verfolgen. Wir waren jetzt nicht nur am südlichsten punkt afrikas, sondern auch am süd-westlichsten punkt. Bald haben wir alles…. Abwarten!
Ach und wisst ihr was?? Hab gestern erfahren, dass es nur ca neun stunden Auto fahrt bis namibia sind! Dahin werden wir auch noch mal ne tour machen!! Ach, wir haben noch so viel vor. Wow.. wie war das? Urlaub schon zu ende?? Kann gar nicht sein!
Wo war ich stehen geblieben? Am kap der guten hoffnung, richtig. Also nein, ich bin da nicht stehen geblieben. Ich bin schon wieder hier in mfuleni, wenn ihr wisst was ich meine..
Kap: Landschaftlich – traumhaft. es gibt kaum worte um zu beschreiben wie toll das hier alles ist.ehrlich, das ist schwer. Es ist so was von schön. Wenn man mal schlechte laune hat und zeit zum nachdenken braucht sollte man sich einfach an einen dieser orte begeben, mudik mitnehmen und träumen. Die welt auf sich nieder regnen lassen, eins mit der natur werden und wieder auftanken. Ja, das geht hier gut.
Ansonsten waren wir auch noch kurz am boulders beach und sind an der küste langgefahren und so.
Ansonsten haben wir uns noch das castle of good hope angeguckt, ein paar leute waren ab und zu am strand zum surfen. Nein, ich hab das noch nicht geschafft, kommt aber noch, keine angst. Und ein paar leute waren auf robben island. Ansonsten haben sind wir abends immer schön weggegangen und haben das nachtleben in der longstreet genossen. So wie sich das gehört, natürlich!
Sylvester, jaaaa sylvester. Sylvester war warm. Und mal was ganz anderes als sonst.
Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass niemand irgendwas gekauft hat um es in die luft zu schießen. Alles war sauber und ruhig. Es wurde nicht so viel geld vergeudet wie bei uns. Ihr wisst ja, ich hasse die ganze scheiße, die in deutschland in die luft gefeuert wird. Nichts weiter als geld verschwenden. Aber wenn man es hat und spaß daran hat die natur zu belasten und so… bitte. Ich bin dagegen. Deswegen war es dieses jahr besonders schön irgendwie. Wir sind an die waterfront gegangen und haben uns da das große feuerwerk angeguckt. Ein einziges schönes feuerwerk, das man richtig genießen konnte. Schwarzere himmel, nicht schwefelrot. Schwarzer himmel, bunte lichter, schöne raketen und ende. Großes umarmen, musik, tanzen und feieren. Dann sind wir zurück zur longstreet gegangen (sport ist bei uns nicht zu kurz gekommen). Da ging völlig die party ab. Anders kann man das nicht beschreiben. Es gab nicht ne parade, eine art karnivalsumzug. War sehr cool. Menschen in lustiger kleidung sind durch die straßen getanzt und hatten spaß! die zuschauer auch – gute sache. Oft waren kleine kinder vorne, die richtig genial getanzt haben, so township style. Beeindruckend. Tja, hier erlebt man was…
Und schön war auch der anruf aus deutschland. Meine eltern und all die lieben warnemünder leute! Danke dafür! War toll auch ein stück warnemünde mitzuerleben. Komisch, ohne euch zu feiern. Ich hab gehört, ihr habt schon nen tisch gebucht fürs nächste jahr? ;)
Ich bin dann um ca 5 uhr ins bett gegangen. Da wurde es dann auch schon wieder hell…
So viel erstmal zu unserem urlaub mit den anderen freiwilligen. Zwei von ihnen, johanna und gertje, sind allerdings noch für ne woche bei uns in mfuleni geblieben. Was wir da so gemacht haben möchte ich euch natürlich auch noch berichten… nicht, dass ihr was verpasst…
Wir haben zusammen viel gelacht, das mal als erstes. Wir waren in century city, mehrfach, um ein bisschen einkaufen zu gehen. Dann haben wir ein bisschen mit euch mit gefühlt, was die kalten temperaturen in europa angeht – wir waren schlittschuh laufen, jaaa genau! Auch das kann man hier!
Und wir waren in einem freizeitpark – ratanga junction. Nicht so groß wie der heide park, aber trotzdem ziemlich cool. Haben ne ziemlich coole looping bahn dort, wie limit im heidepark. Und die wildwasserbahn hat uns sehr nass gemacht… also komplett durch, sag ich mal. Könnt ihr dann auch auf den bildern sehen. Der park ist aber sehr schön gestaltet. Sieht wirklich nach was aus. Miri konnte leider nicht mit in die fahrgeschäfte, weil es ihr danach dann nicht mehr gut geht. Aber sie hat ganz viele bilder von uns in den achterbahnen gemacht. Leider wollten sie uns nicht ins kinderkarussell lassen. das fand ich wirklich blöd, denn die kinderkarussells, die nich dreistöckig sind und im älteren stil genaut sind, dind echt was ebsonderes. Edel und stilvoll irgendwie. Ja, schon gut, kinderkarussell heißt nicht umsonst KINDERkarussell, ich weiß. Schade ist es trotzdem.
Ansonsten haben wir uns noch nen schönen strandtag gemacht und die sonne genossen und jede menge gegessen (allerdings auch was gesundes – unsere erstes südafrikanisches vollkornbrot!)
Ach, eins noch… ich war beim „friseur“… mehr oder weniger… was mit meinen haaren passiert ist seht ihr auf den bildern! Viel spaß!!
Adios, sobonana, bye, bye.
Love, Inka

Dienstag, 6. Januar 2009

i wish u all the best

...nein, wie gesagt, kein grund neidisch zu werden... ich wollte es nur mal erwähnt haben!
ich wünsche euch allen ein gesegnetes neues jahr voller schöner überraschungen. ich wünsche euch viel lächeln und grund zum lachen von herzen, jeden tag. ich wünsche euch sonnenschein in euren herzen und das gefühl von geborgenheit. ich wünsche euch, dass ihr euch wohl fühlt, dass ihr umgehen könnt mit allen dingen, die passieren und das ihr kraft und stärke in euch spürt. ch wünsche euch optimismus und hoffnung um unmögliches möglich zu machen und zuversicht. ich wünsche euch, dass ihr an euch glaubt, dass ihr an andere glaubt, dass ihr euch gegenseitig stärkt und helft. ich wünsche euch, dass dieses jahr ein neuer anfang und eine wunderschöne fortsetzung wird, dass ihr jede minute genießen könnt und die besonderen augenblicke tief in euch aufnehmt. ich wünsche euch zeit und ruhe zum genießen und abschalten und ganz viel spaß in eurem leben. ich wünsche euch, dass ihr jeden tag jemandem etwas gutes tun könnt und euch jeden tag etwas gutes getan wird. ich wünsche euch gottes unbeschreiblichen segen auf allen euren wegen, ganz egal wohin es euch führt. und ich wünsche euch, dass ihr menschen an eurer seite habt die für euch da sind und an euch denken. einer davon befindet sich gerade in Mfuleni.
ich hab euch lieb.