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this is my new site... and you are welcome, of course!
I am in africa now. Far, far away. But you have got the possibility to stay in contact with me!! just read my posts below and answer them. Write me an e-mail or whatever...
And I will tell you what's going on down here!
Well, have fun!

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Dienstag, 23. Juni 2009

Back home (Teil 1)

I'm back. home. back home.

Drei wochen – wie schnell doch die zeit vergeht… bevor wir gefahren sind kamen mir drei wochen noch so lange vor und ich hatte so viel vor mir. Doch eigentlich sollte ich inzwischen wissen, wie schnell die zeit vergeht. Denn das ist selbst bei einem jahr nicht anders. Leider. Drei wochen sind nun vorbei und ich danke euch für tolle einträge und e-mails. Es ist immer schön von euch zu hören. Und es ist auch besonders schön von menschen zu hören zu denen man schon lange keinen kontakt mehr hatte. Vielen dank für eure nachrichten!
Ich habe viel gesehen in den drei wochen… am besten fange ich mal am anfang an mit meiner berichterstattung:
Nach einer langen aber guten fahrt mit dem city to city bus sind wir am 1.juni in johannesburg angekommen. Steffi hat uns morgens von der parkstation – der haltestelle für reisebusse – abgeholt und uns zu sich gefahren. Wir haben uns dann erstmal lange unterhalten und diese große und für SA berühmte stadt auf uns wirken lassen. wir durften steffis einsatzstelle kennen lernen, haben auch ein bisschen mitgeholfen und haben johannesburg kennen gelernt. Auch christian, ein anderer freiwilliger, hat uns an einem tag ein bisschen herumgeführt, uns seine einsatzstelle gezeigt und ist mit uns beispielsweise durch hillbrow gefahren. Dann waren wir noch im Apartheidsmuseum und sushi essen und bei einem jugendkreis. Es war schön mal wieder zusammen lobpreis zu singen und über eine bibelstelle zu diskutieren. Haben wir echt lange nicht mehr gemacht. Ich geb zu, dass ist etwas, was ich vermisse – meine gemeinde. Gut, es gibt vieles und vor allem viele menschen, die ich vermisse, aber ihr werdet hoffentlich trotzdem verstehen, dass es mir mehr als schwer fällt das leben, was ich mir hier aufgebaut habe, hinter mir zu lassen… denn auch SA werde ich sehr vermissen. Genug davon. Nachdem wir also johannesburg so gut und schnell wie möglich kennen gelernt haben, bin ich nach malawi aufgebrochen. Am 4. juni ging mein flieger richtung lilongwe, die hauptstadt malawis. Ich saß ein paar stunden allein am riesigen flughafen johannesburg und habe meine zeit damit verbracht tagebuch zu schreiben, nachzudenken und leute zu beobachten. Ich finde flughäfen persönlich ja sehr interessant. Menschen kommen, menschen gehen. Wiedersehensfreude, abschiedsschmerz. Spannung, nervosität, müdigkeit, aufregung, angst, vorfreude und und und. Man findet fast jedes gefühl an einem flughafen. Ziemlich spannend, was EIN ort so alles bewirken kann, isn’t it? Ein ort, der verbindet, zusammenführt und trennt. Gut, ich denke schon wieder zu viel… ;) genug davon. Nach einer kleinen auseinandersetzung bezüglich meiner tickets konnte ich meine weiterreise antreten. Problem war, dass man mir am schalter gesagt hat, dass es probleme mit der buchung gab. Sehr sinnvoll. Die mail, die sie mir angeblich geschickt haben, habe ich bis heute nicht bekommen. Und als einzige unterstutzung wurde mir auf nachfrage die nummer des kundenservices gegeben. Ich habe mich ziemlich geärgert, war aber sehr froh, dass sie noch plätze hatten und ich den flug also noch einmal buchen konnte. So gings dann trotz dieser kleinen schwierigkeiten gut eglaunt in die sonne malawis! Ich hatte einen guten flug – natürlich am notausgang, wie sollte es auch anders sein. aber als inzwischen vielflieger (ähhäm…) kann mich das auch nicht mehr schocken… inzwischen weiß ich auch, dass es im flugzeug dieser art keine fallschirme gibt! ;) eigentlich fliege ich ja immer noch nicht gerne, auch wegen der armen natur, die darunter leidet. Aber leider ist das die fast einzige möglichkeit solche distanzen zu überwinden, zumindest von deutschland nach südafrika… weiter im programm. Ich habe erstmal das essen im flieger sehr genossen. War wirklich gut. Ich habe neben salat und einem warmen gericht sogar mal wieder ein echtes brötchen mit frischkäse essen können!!! Das essen wir sonst eigentlich nie. Liegt an der art der brötchen und am preis des frischkäses. Jener gehört nämlich zu den dingen, die man sich nicht mal einfach so gönnt, wie bei uns. Nach einem ausgiebigen mahl mit malva pudding und vanillesoße zum nachtisch (sorry, dabei muss ich ins detail gehen) kam ich dann in malawi an. Miri war in der zwischenzeit bei judith, einer anderen freiwilligen, in pretoria.
Am flughafen wurde ich von gertje und johanna empfangen. Die beiden sind auch freiwillige vom elm. Ich hatte endlich die reisepasskontrolle hinter mir, hatte mein gepäck und sah gertje auch schon. Freudig lief ich auf sie zu. Plötlich die stimme eienr frau im nacken: „sorry! SORRY!!“ ich dreh mich um, ja sie meint mich. Uups, hab ich wohl eine kontrolle vergessen.
„Tschuldigung, komme schon. Ja bitte?“
„was haben sie in ihrem gepäck?“
„in welchem? Handgepäck, oder beides?“
„alles!“
„ mhh, lassen sie mich überlegen… vielleicht kleidung und etwas zum waschen. Ladegeräte, einen mp3 player, was sonst? alles mögliche. Wie genau wollen sie es denn haben?“ (das hat mich echt genervt. Verständliche aber trotzdem blöde frage. Was soll ich denn sagen – drogen, jede menge alkohol und illegale waren… ach und wenn wir dabei sind, meine pistole befindet sich in ganz unten links!? Wenn ich verreise und einen rucksack dabei habe, dann wäre es praktisch, waschzeug, wechselkleidung und handtücher nicht zu vergessen. Nächstes mal sage ich: „ach, jetzt wo sie mich fragen… ich hab meine socken zu hause vergessen… mist.“ Nein, nein. Ich versteh das schon, ist ja auch richtig, aber trotzdem war es sehr… sagen wir… lustig.)
„ok it’s fine“
Vielen dank dann bin ich mal weg. Wieder sehe ich gertje, die mir zuwinkt. Wieder fange ich an schnellen schrittes auf sie zuzugehen. Wieder eine stimme, diesmal ein mann:
„sorry, lady!“
(was denn jetzt schon wieder) „Ähh Ja?
„kann ich bitte mal einen blick in ihre taschen werfen?“
„natürlich!“ (bitte stellen sie selbst fest, dass die socken zu hause liegen)
„what ist this, this, this…?“
(ich nenne es ladegerät für handy, mp3 player und co.) „charger, reisepass, bücher…“
„ok, alles in ordnung. Sind sie das erste mal hier?“
„ja! Ich besuche freundinnen, die hier leben“
„wo kommst du her?“
“aus deutschland, aber ich lebe in kapstadt“
„ohh, das ist ja schön! Sie sind mehr als willkommen in malawi! Wie lange bleiben sie?
„danke! Leider nur 6 tage.“
„was? Sie müssen länger bleiben!!“
„geht leider nicht, würde ich gerne.“
„schade, aber genießen sie ihren aufenthalt! Sie sind willkommen!“
„vielen dank, einen schönen tag noch!“
So… hätten wir das auch geklärt. Nein, das war echt lieb und nett. Ich wollte mich nur ein bisschen beeilen, weil gertje mir immer noch zugewunken hat und auf mich wartete. War schon lustig. So eine kontrolle gabs vorher noch nicht, aber es ist ja gut, dass alles sicher sein soll. nur würde man auf diese weise nicht wirklich viel finden, aber es wurde ja auch in sa schon kontrolliert. Ich will das gar nicht kritisieren, ist nur alles sehr lustig gewesen.
So.. ich war also wirklich in malawi, unglaublich. Ein so schönes land durfte ich mir also angucken! War echt genial…! Überall roter sand, lehmhäuser, strohdächer, frauen und kinder mit den schönsten tüchern und stoffen bekleidet. Ich hab mich schon in das land verliebt, als ich nur 5 minuten mit dem minibustaxi gefahren war. Neben mir gertje und johanna. Doch leider konnte ich anfangs nicht so viel reden, weil ich ein bisschen zu überwältigt war. Malawi ist so, wie man sich ein bild aus afrika vorstellt, wenn man einfach nur an afrika denkt. Das stereotype bild, das man sich ja eigentlich nicht machen sollte… aber das macht sich wahrscheinlich jeder irgendwie… auf jeden fall gefällt mir malawi super. Ich habe die zeit dort sehr genossen. Nach den zwei tagen in madis mit plumpsklo, ohne fließend wasser und mit entsprechender dusche. Ungewohnt, aber mal ne ganz andere erfahrung für die ich sehr dankbar war und bin! Ich habe in diesem urlaub übrigens erfahren, dass ich brot mit avokado und pfeffer und salz sehr liebe…! Aber das nur am rande… an einem tag sind wir dann auch auf den markt von madisi gegangen. Kleiner markt, der voll ist mit tausenden kleinen ständen, wo einfach alles verkauft wird. von essen, über tücher, über kleidung, über sim-karten über… einfach alles. An einer anderen ecke gibt es einen „bike-repair-shop“ und in der mitte den „schlachtplatz“. Der abflusskanal sah sehr lecker aus… ich hab dann erstmal ein bisschen eingekauft und ein paar schöne tücher mitgenommen! Ohh, wie ich sie liebe!
Auch das wetter in malawi lässt keine wünsche offen, zumindest nicht während ich da war, denn wir hatten echt schöne tage! Nach zwei tagen madisi sind wir dann nach lilongwe gefahren und haben in einem backpacker gewohnt. Wir waren auf einem tollen holzmarkt (auch da habe ich ein bisschen, ein gaaanz bisschen eingekauft…) und wir waren am malawi see. War suuper schön dort! Und es war auch warn genug um dort zu baden… gut, soll wohl nicht super gesund sein, aber eine güte. Ich habs überlebt! Johanna und ich hatten spaß im wasser und ich hab es genossen, dass ich in malawi mit blick auf mosambique schwimmen kann… sounds quite good, hey!?
Ja, das war malawi… jede menge neue dinge zu sehen und zu erfahren. Jede menge tolle gespräche mit johanna und gertje. (worüber? Natürlich über unsere erlebnisse hier im ausland und über die heimreise… diese themen lassen uns alle nicht mehr los und es ist immer schön mit freiwilligen darüber zu sprechen, denn jeder fühlt das gleiche…). Ja, ich habe diese zeit sehr genossen…!
Zu unserer weiteren reise kommt dann morgen mehr… muss mich jetzt erstmal meinen tanzstunden widmen! ;)
Love u lots, Inka oder inks, wie toto zu sagen pflegt!

Mittwoch, 3. Juni 2009

reisetagebuch, kind of...

hey ho...
ja, schon wieder kommt ne nachricht von mir. ich bin fleißig these days, ne!? ;)
ich wollte mich heute, wenn ich schonmal die möglichkeit habe, noch einmal bei euch melden und euch sagen, dass es mir super geht und ich morgen den nächsten teil meiner reise antrete.
morgen früh mache ich mich mit dem taxi auf richtung flughafen, schau mich dann da mal ein bisschen um (der ist rieeeeesig!) und versuche dann auf gut glück den richtigen flieger zu finden und im richtigen land zu landen. wenn ich dann doch nicht nach malawi fliege, sonder irgendwo anders hin, dann lasse ich es euch wissen... wenn ich kann... ;) ! nein, nein, keine sorge. ich werde meinen weg schon finden und komme morgen gegen 14 uhr in malawi, lilongwe an, wo mich johanna und gertche vom flughafen abholen. dann gehts vermutlich ab nach madisi, dem ort wo die beiden wohnen... ich bin sehr gespannt auf eine ganz andere welt... und ich freu mich drauf die beiden wieder zu sehen.
die letzten tage in joburg ist auch so einiges passiert. gestern waren wir in hillbrow und haben uns christians projekt angeguckt. dann sind wir noch durch ganz viele ecken johannesburgs gefahren und durften mal eine ganz andere großstadt kennenlernen. hier gibt es vieeel mehr hochhäuser als im schönen kapstadt, aber hier ist sowieso alles anders! ;) heute waren wir im apartheitsmuseum und haben uns mit den geschichtlichen hintergründen südafrikas beschäftigt und haben hier bei steffi in der gemeinde ein bisschen geholfen. natürlich haben wir uns auch ein bisschen das nachtleben hier angeguckt. gestern abend waen wir lecker sushi essen! hab ich seit ewigkeiten nicht mehr gemacht! sehr gut, sehr gut. ja, wir hatten spaß! soviel darf ich sagen. bilder gibts dann aber erst, wenn ich wieder in kapstadt bin. bis dahin müsst ihr euch noch gedulden. das heißt aber nicht, dass ihr mir nichtb fleißig schreiben dürft. selbst in malawi werde ich vermutlich internet haben, denn ich hab ja i-net auf dem handy! jahaa!!
also ihr lieben... ich denk an euch und genieße meine zeit!
lasst es euch gut gehen!
seid gesegnet, Inka

Montag, 1. Juni 2009

johannesburg!

heyho aus woanders!
ich möchte euch nur wissen lassen, dass wir gut in johannesburg angekommen sind, die sonne uns nett empfangen hat und wir nun bei steffi sind. steffi hat uns heute morgen vom busbahnhof abgeholt wir sind gestern um 11 uhr (es wurde 12 uhr) in kapstadt losgefahren und heute um ca halb 7 in Johannesburg angekommen. die fahrt war sehr gut, ein gutes busunternehmen, hat alles gut geklappt. ich bin gard etwas übermüdet, weil ich vorletze nacht gar nicht und letzte nacht nur ein paar stunden geschlafen habe und die zeit die ich grad zum schlafen hätte für diesen eintrag opfere... also schreibt mir schön fleißig. ich werde noch ein paar tage internet haben hier! ;)

mehr gibts dann später von mir, ich geh mich jetzt frisch machen und dann fahren wir (halb schlafend) in ein shopping center! ich bin gespannt! endlich mal was von johannesburg sehen!

ich denk an euch und hab euch lieb!
eure Inka