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this is my new site... and you are welcome, of course!
I am in africa now. Far, far away. But you have got the possibility to stay in contact with me!! just read my posts below and answer them. Write me an e-mail or whatever...
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welcome to...

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Dienstag, 28. Juli 2009

14…13…12…

Ja, wir beginnen die tage zu zählen. Was bleibt uns anderes übrig? Die liste mit dingen, die noch erledigt werden müssen scheint ins unendliche zu steigen und die tage werden kürzer. Was sind schon 24 stunden? Einmal aufwachen, schlafen gehen und das wars. Und bevor ich es realisiert habe bin ich wieder in deutschland. Und dann sehen wir uns wieder!
Viel ist passiert in diesem jahr. Ich habe viel erlebt, ihr habt mich unterstützt. Ich durfte unglaublich viele unglaublich schöne erfahrungen machen und bin mehr als dankbar dafür.
Dieses land hat mich verzaubert, die menschen haben mich verändert, das leben hat mich gelehrt. Ich habe mich verändert und komme nun wieder in eine andere, bekannte und doch so neue welt. Alles scheint fremd zu sein, obwohl es bekannt ist. alles muss neu gelernt, neu verstanden werden. Mit anderen augen gesehen werden. Denn hier habe ich andere augen bekommen, wenn man es so nennen möchte. Ein jahr. 365 tage, 52 wochen. Es scheint so viel, so lang. Es ist so wenig. Und doch kann viel passieren. Ihr habt ja immer lesen können, was ich hier so erlebt habe. Und auch wenn das schon nicht wenig war, es war nur ein winziger ausschnitt meines lebens hier. Doch leider ist es nicht möglich alles in worte zu fassen, dazu ist es zu viel, zu kompliziert und manchmal auch zu unverständlich. Tausend gedanken, gefühle strömen einem manchmal durchs gehirn, wenn man etwas besonderes erlebt, hier und dort. Überall. Manchmal ist es gut solche augenblicke einfach für sich zu behalten und sie zu genießen. Auch wenn ich ein freund vieler Worte bin, weiß ich, dass in manchen fällen zu viele worte oder erklärungsversuche auch dinge kaputt machen können. Trifft man auf unverständnis kann das die eigene freude einschränken, etwas in einem relativiert sich dann, ob man es will oder nicht. Ich hoffe ihr versteht also, dass ich nicht alles wiedergeben kann, was diese jahr für mich ausmacht. Ihr werdet mich sehen und neu kennen lernen. ich werde euch sehen und neu kennen lernen. wir werden gemeinsam einen neuen weg bestreiten, da bin ich sicher. Doch was alles auf uns zukommt liegt im ungewissen. Das leben geht weiter. Neue erlebnisse, neue herausforderungen, neue abenteuer. Mit jedem tag eine neue chance, neue gedanken, neue gefühle. Und dennoch kommt alles vom vortag und vortag des vortages und vortages des vortsages des vortages hinzu. Ein leben – zu kompliziert es zu beschreiben. Und weil alles was man empfindet so relativ, so besonders, so anders sein kann und sich entwickelt mit jeder Sekunde, deswegen ist es so schwer zu verstehen. Einander zu verstehen. Man kann sich nicht schützen vor erfahrungen. Sie kommen, ob man will oder nicht. Keiner ist sicher davor. Dementsprechend finden entwicklungen statt, ununterbrochen. Und dass ist gut so. das ist das leben. Das leben. Ein wort was so viel beinhaltet. Ein wort, was lebt, was sich auf tausend seiten nicht in aller ausführlichkeit beschreiben lässt. Und das habe ich gelernt. Leben. Ich habe hier keine zeit verbracht, ich habe hier gelebt. Es war kein urlaub, es war kein aufenthalt. Es war leben. Es ist leben. Wann immer ich wieder komme, hierher. Nie werde ich urlaub machen. Immer werde ich leben, mit allem was dazu gehört. Leben ist alles und bedeutet doch für jeden etwas anderes. Urlaub ist leben. Doch leben ist nicht urlaub. In diesem jahr hat mich das leben besonders geprägt. Ich habe gelernt, was alles zum leben dazu gehören kann, wie viel freude sich im leben zeigen kann. Doch auch, wie traurig leben sein kann. Ich durfte die verschiedensten facetten kennen lernen, eine unglaubliche bandbreite. Und doch zeigt sich in jeder kleinsten ecke, was leben bedeutet. Was? Das kann ich nicht sagen. Das muss jeder für sich selbst herausfinden, so schwer es auch sein kann. Es gibt keine definition. Ich kenne ein kleines stück meines wortes „leben“. Deine bedeutung kennst nur du. Niemand außer dir. Und das müssen wir verstehen. Wir haben unsere eigenen gedanken, die viel zu kompliziert sind um sie selbst zu verstehen, geschweige denn anderen verständlich zu machen! Wir leben. Jeder einzelne. Und doch zusammen in einer gemeinschaft. Miteinander. Nicht alleine. Wir als individuen, die nur zusammen stark sind, die leben nur leben können, wenn sie es zusammen tun. Darum zählt das WIR.
Warum ich das schreibe? Weiß ich nicht. Vielleicht, weil meine gedanken jetzt so kurz vor ende meiner zeit durchdrehen und mich über alles, einfach alles nachdenken lassen? ich empfinde situationen nach, erlebnisse und ich werte sie aus, für mich. Ich denke über dinge nach, die plötzlich in meinem kopf rumschwirren und ich tue es gerne. Ich schreibe diesen eintrag, weil ich euch etwas schreiben wollte. Die entwicklung war mir vorher nicht bewusst. Aber ihr lebt mit mir, wir leben und ihr nehmt teil an meinem leben, also dürft ihr auch teil an meinen gedanken haben. Ich möchte nichts wirklich mit diesem eintrag ausdrücken. Doch schon. Vielleicht. Aber ich schreibe es einfach, weil ich das gerne tue, weil mir danach ist. nichts weiter.
Und nun wünsche ich euch einen schönen tag und ganz viel sonne in euren herzen.
Und nur, weil ich bald wieder da bin, heißt das nicht, dass ich mich nicht immer noch über einträge freue… und damit möchte ich etwas ausdrücken…!

Liebe grüße, Inka

Montag, 6. Juli 2009

back home (Teil 2)

… tut mir leid, dass "morgen" so lange gedauert hat... hatte noch keine zeit mich dem zweiten eintrag zum urlaub zu widmen. Aber entschuldigen brauch ich mich eigentlich nicht… schließlich hab ich ja auf meinen eintrag und die vielen bilder von euch auch kaum kommentare bekommen… ja, da darf ich auch mal beleidigt sein! ;)
Weiter im programm:
Also, wie beschrieben hatte der malawi urlaub besondere qualität und ich hatte viel, viel spaß. leider ging die zeit viel zu schnell vorbei und ich musste schon bald wieder zurück nach johannesburg fliegen. Ich hatte einen guten flug und es gab wieder leckeres essen. Lust auf johannesburg hatte ich aber nicht, weil ich sicher war, dass das wetter dort nicht so gut sein würde wie in malawi und sonne ist nun mal einfach traumhaft. ich mein, wenn man im winter bei 30° im pool schwimmen kann, weil es so krass warm ist, dann ist das schon ne nette sache… ;) in johannesburg angekommen hat mich dann schlechteres wetter erwartet. Doch davon hab ich die ersten stunden noch gar nichts mitbekommen, denn dua saß ich noch am flughafen. Miri hatte ein backpacker für uns gebucht und ich hatte dort angerufen und den flugahfen abholservice bestellt, weil das billiger ist, als mit dem taxi zu fahren. Der fahrer kam aber so ca drei stunden zu spät und ich saß währenddessen allein einfach nur am flughafen rum. Hätte ja nen kaffee trinken gehen können, aber ich hab ja jeden moment damit gerechnet abgeholt zu werden. Ich hab schon daran gezweifelt, dass der typ überhaupt noch kommt. Irgendwann kam jemand an und hat mir einen flyer gegeben und mich gefragt, ob ich ne unterkunft suchen würde, weil ich da so alleine rumhängen würde. Ich hab ihm dann erklärt, dass ich eigentlich ne unterkunft habe und nur auf den fahrer warte… später kam der besitzer eines vodacom stores an und hat mich auch gefragt, was denn los sei. Ich muss ganz schön fertig ausgesehen haben… ;) naja, der fahrer kam irgendwann und ist dann auch gleich mit ca 100 km/h oder schneller durch joburg gefahren. Rote ampeln kennt der wohl nicht oder er ist farbenblind, denn bei rot hat er immer noch mal richtig gas gegeben. War ne ganz… wie sagt man… joa… spannende fahrt. Riskant vll, aber südafrikanisch irgendwie… alles halb so wild, ich kam heile im backpacker an und hab mich gefreut da zu sein, da sagt man mir, dass gerade der strom ausgefallen sei. Well… nice. Was kommt als nächstes? Also haben wir bei kerzenschein dort gesessen und uns unterhalten mit den anderen im backpacker. Irgendwann haben wir uns dann mit nem gasherd tee gekocht und bei kerzenschein pool gespielt. War sehr lustig. Am nächsten tag wollten wir dann mit achim, einem pastor, der in botswana lebt, nach botswana fahren. Dazu sollten wir uns in einem bekleidungsgeschäft treffen. Miri und ich wollten wegen unseres gepäcks und der entfernung eigentlich mit dem minibustaxi fahren, doch leider gab es dort keine taxen, die in die richtige richtung gefahren wären. Also sind wir ziemlich lange mit rucksäcken und taschen bepackt durch jozi gelaufen, im regen versteht sich. Irgendwann hatten wir dann auch echt keine lust mehr, tja, und da haben wir dann ein taxi gefunden. Der fahrer hat uns aus mitleid sogar umsonst mitgenommen. Als wir dort waren, wo wir dachten, dass wir hinmüssen, haben wir noch einmal in einem laden gefragt, wo genau es denn nun langgeht. Joa… dann wrde uns gesagt, dass wir in die richtung müssen, aus der wir gerade kamen. Den weg den wir mit dem taxi zurückgelegt hatten, war also völlig umsonst, denn wir waren schon fast da. Blöd gelaufen, alles wieder zurück. Irgendwann kamen wir etwas müde und kaputt an besagtem laden an. Alles war nass und durchgeregnet, aber was solls. Alles halb so wild – ab nach botswana!
Nach einer 4-5 stündigen Auto fahrt mit achim sind wir dann endlich in botswana angekommen. Nur leider war es schon dunkel und wir konnten nicht viel von land sehen. Aber der nächste tag sollte kommen. an der grenze wurde uns noch gesagt, dass wir mit unserem visum nicht wieder einreisen könnten, und dass wir nur ein besuchervisum bekommen würden. Natürlich können wir mit unserem visum einreisen, nur leider ist das visum missverständlich, sodass es immer probleme gibt, bis jeder verstanden hat, was „multiple entry“ bedeutet… kann keiner wirklich was für, ist nur blöd gemacht. Auf jeden fall hat uns das nicht groß gestört, denn im notfall hätte auch ein besuchervisum gereicht. Bei der ausreise hat uns jedoch keine rirgendwelche probleme gegeben und unser visum wurde ohne nachfrage beim ertsen anlauf richtig verstanden. Auch mal schön zur abwechslung.
In botswana selbst haben wir auch viel erlebt. Von schlechtem über gutes wetter war alles dabei. Wir waren in otse, in gaborona, haben und ramotswa und das dortige krankenhaus angeguckt. Haben die innenstadt gesucht und anscheinend auch gefunden, haben eingekauft und ein wunderschönes land und eine wunderschöne sprache kennen lernen dürfen. wir waren auch in unserem ersten game reserve und haben wilde tiere aus erster nähe gesehen. Das highlight waren natürlich die elefanten, die direkt vor unserem auto (wir waren mit achim und seiner familie dort) einen baum umgetrampelt haben um an ihr fressen zu kommen. ein schauspiel der besonderen art. Das hat uns echt beeindruckt. Diese riesen, die einfach gegen den baum treten, der dann umfällt. Dann spazieren sie träge um den baum herum und essen gemütlich ihr abendbrot. Irgendwann kamen dann drei ranger, die die elefanten aufgefordert haben den baum von der straße zu räumen. Auch das haben sie getan. Sehr, sehr genial.
Ja, um die ganzen tiere zu sehen, die wir gesehen haben, guckt euch einfach mal die bilder an… da ist ne menge dabei…
Nach unserem botswana urlaub gings dann auch wieder viel zu früh weiter nach pretoria. Dort haben wir judith und julia besucht und auch bei ihnen gewohnt. Erst ein paar tage bei judith und dann noch kurz bei julia. Mit judith waren wir im pilanesberg game reserve… das war sehr cool. Wir sind mit nem city golf da durch gefahren und haben nach tieren ausschau gehalten. Ganz schön krass, was wir alles gesehen haben. Hippos, rhinos, giraffen, tausend vögel, antilopen, eine schlange, warzenschweine, zebras und und und… ach, elefanten auch!! war ne tolle erfahrung. Leider haben sich die löwen vor uns versteckt… die wollten nicht rauskommen, aus… wo auch immer… aber wir konnten viele fotos machen und auch die dürft ihr euch nun angucken! Viel spaß dabei!! Ja, dann bei julia haben wir uns ihre einsatzstelle angeguckt und gleich bei projekt am nächsten tag mitgeholfen. Es gab ne „straßensäuberungsaktion“ bei der alle kinder aus ihrer und andere projektstellen zusammen mit den erzieherinnen und freiwilligen müll gesammelt haben. War ne coole sache. Besonders im urlaub. Aber ich sag mal so… wir sind eben vollzeitvoluntäre… ;)
Dann, direkt nach dem müllsammeln, gings zum bus und zurück richtung kapstadt. Home, sweet home. Es war wirklich schön wieder nach hause zu kommen. natürlich hatten wir drei wunderschöne wochen, aber wir haben unser kapstadt und unser geliebtes mfuleni doch sehr vermisst… vor allem, weil wir nicht mehr sehr lange hier sein können…
In kapstadt hab ich dann erstmal einen egg mc muffin bei mc’s zum frühstück gegessen… ja, den gibt’s hier auch! ;) und ihr wisst, wie sehr ich den liebe… und dann gings mit dem minibustaxi nach hause. Weil wir so viel gepäck hatten, mussten andere leute noch gepäck von uns auf den schoß nehmen… tat mir ja leid, aber das ist hier völlig normal. Trotzdem war ich ihnen sehr dankbar für ihre hilfe…
Ja, das war unser urlaub. Drei wochen, die super schnell zu ende gingen. Genau wie die zeit, die uns hier noch bleibt. Viel zu wenig, nebenbei bemerkt…
So… jetzt wünsch ich euch erstmal nen schönen sommer und hoffe, dass ihr mal zeit findet mir noch ein paar einträge zu schreiben…! ;)

Alles liebe, Inka