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Dienstag, 20. Januar 2009

Freiheit, freihahahahaheit…

… ist das einzig was zählt…
Meine damen und herren, ich besitze die ehre, ihnen nun ein paar ausgesprochen wichtige lebensweisheiten ans herz zu legen. Dazu bevorzuge ich den Part des herzens, der am höchsten liegt, betrachtet man das wesen des menschens stehend von oben nach unten.
Wenn sie nun wissen, welchem Part meine aufmerksamkeit gilt, können sie davon ausgehen, dass sie dort, in jenem welchen, immer einen wesentlichen teil lebenswichtiger essenz finden werden. Von welcher Essenz hier nun die rede ist, möchte ich ihnen, meine lieben leserinnen und leser, natürlich nicht vorenthalten. Im gegenteil. Meine höchste absicht ist es doch, ihnen genau das zu vermitteln, das bisschen Leben, dass ihrem Leben die Freiheit gibt dieses nach ihrem Geschmack zu leben, wenn sie verstehen was ich meine. Womit wir auch schon bei der Basis meiner Aussage wären. Worum es hier nämlich geht, meine lieben Leserinnen und Leser, ist die Freiheit. Ein einfaches Wort, was nicht immer leicht in das leben einzufügen und voll auszunutzen ist. auch ich vermag es nicht, ihnen diese sogenannte freiheit in das herz zu pflanzen, wie bereits erwähnt, ich möchte sie ihnen ans herz legen. Das ist alles was ich für sie tun kann, alles was in meiner macht steht. Wenn sie jedoch beabsichtigen, es dort an der beschriebenen stelle zu befestigen, sodass es in ihr herz hinüber gehen kann, dann möchte ich sie dabei mit all den mir gegebenen Mitteln und vollstem verständnis unterstützen.
Kommen wir nun zu dem wichtigsten Teil dieses beitrags, der definition der Freiheit. Ich möchte ihnen dazu ein beispiel liefern, welches direkt aus dem Leben eines solchen Homo sapiens stammt, um genauer zu sein, aus dem leben meiner wenigkeit. Sind es nicht die realen Dinge, jene, die man am eigenen Leibe erfahren hat, welche man mit größter Überzeugung und Wahrhaftigkeit seinen geliebten Mitmenschen vermitteln möchte und auch die kraft dazu besitzt genau dieses zu tun? Ja, meine lieben Leserinnen und Leser, jene sind es, aus welchen Grunde ich mich nun auch jenem beispiel widmen möchte.
Vor, sagen wir, ca 41 Stunden und 53 Minuten befand ich mit einigen meiner Mitmenschen, ich bezeichne sie des weiteren als Freunde, wobei auch familiäre Beziehungen vorhanden waren, nämlich in form meines geliebten Bruders, auf dem Wege an einen ort, der von vielen menschen dieser Welt mit vergnügen besucht wird, vor allem, wenn der brennende planet unsere geliebte erde einmal wieder stark zu erwärmen scheint. Es war also einer dieser besagten tage und den meinen und meiner Wenigkeit war nach frischer Luft und einer Abkühlung zumute. So führte uns unser weg auch über den kleinen Umweg des Genießenes von frisch gegrilltem Fleisch, direkt an den Strand. Ich denke jener dürfte ihnen auch dort, im eher kälteren Lande der Deutschen, ein begriff sein, weswegen ich dies nun nicht weiter ausführen möchte. An jenem welchen herrschten starke windgeschwindigkeiten, wodurch das ziel des abkühlens natürlich in vollen Zügen erreicht wurde. Die stärke des windes verursachte jedoch auch eine starke bewegung des meeres, welches sich zumeist direkt an stränden befindet. So hatte unsereiner die besondere möglichkeit die verschiedensten Wellen aufs genauste zu beobachten und die dabei entstehenden töne mit geschlossenen augen wahrzunehmen. Fachleute bezeichnen dies als „Rauschen des meeres“, wie mir zu ohren kam. Ich darf ihnen berichten, wie unglaublich unterschiedlich diese sogenannten wellen sein können. Jede einzelne ein unikat, und davon gibt es unendlich viele. Wahrscheinlich gehört dies zu den dingen, die über unsere vorstellungskraft hinaus gehen – die unendlichkeit. Doch das ist es nicht, was mein herz an jenem tage so berührt hatte. Es war die freiheit, die mich ergriffen hat und dazu geführt hat, dass ich, allerdings nicht als einzige, etwas getan habe, was manche menschen vielleicht eher als verrückt bezeichnen würde. Ich möchte dazu jedoch sagen, dass ich diesen begriff nur in form positiver verwendung akzeptieren kann, da ich es sonst als beleidigung ansehen müsste. Aber soweit sollte es hier ja nicht kommen, wie ich doch sehr hoffe. Die Abkühlung, welche der wind verursachte war uns durch den beeindruckenden anblick des meeres schon bald nicht mehr genug. So beschlossen wir das blaue nass mit den uns gegebenen unteren elementen unseres körpers selbst zu erforschen. Anfangs waren es also nur die beine, welche auf gewisse weise eins wurden mit dem ozean, welcher den namen atlantik trägt. Was dann kam, kam, wie es kommen musste. wie ein hai, der den geruch frischen blutes in sich aufgenommen hat und daraufhin nur noch nach etwas essbarem suchen kann, so erging es auch uns. Zwar überkam uns kein übertrieben großes hungergefühl, nein, eher das verlangen mehr des von gott geschaffenen körpers eins mit dem ozean werden zu lassen. einige von uns entkleideten sich daraufhin bis auf die unterste kleidung, die die privaten parts des körpers bedeckt, andere beschlossen die freiheit zu genießen und einfach so gekleidet, wie sie waren sich in das dortige wasser zu begeben. Zu letzteren darf auch ich mich zählen. Einige wichtige dinge, wie das mobiltelefon, wurden noch gerettet, doch dann konnte uns nichts mehr halten. Mit großen schritten, langer hose und top, näherte ich mich den wellen. Eine nach der anderen beschloss mich, ohne jegliche rücksichtnahme, die hier im übrigen auch unangebracht gewesen wäre, völlig einzunehmen, sodass die von mir getragene kleidung nass an mir herunter hing. So sprangen wir in den wellen, ließen uns treiben, sowohl im strom gedanken als auch im wasser des ozeans und genossen das unglaubliche gefühl der freiheit. Die freiheit schlicht und einfach das zu tun, wonach einem gerade ist, die freiheit zu leben. Niemand besaß die macht uns von dem, was wir uns in genau diesem augenblick vorgenommen hatten, abzubringen. Und es lag nicht in unserer macht, die gedanken der übrigen menschen an jenem ort zu lesen, womit ich sagen möchte, dass wir uns nicht dafür interessierten, was in den ihren köpfen zu unseren handel vor sich ging. wir selbst machten uns keine gedanken über das „danach“, denn das hier und jetzt zählte. Ein nasses Auto könnte die Folge sein, sowie auch das resultat eines nassen körpers in verbindung mit dem wind, das frieren. Doch das sollte uns nicht beeinflussen, sollte uns nicht im geringsten belasten. Wir taten, wonach uns war und genossen den augenblick, die freiheit. Zu dem zeitpunkt, an dem das „danach“ zu dem hier und jetzt wurde, genossen wir auch das hier und jetzt, auch wenn das bedeutete sich aus den warmen bewegungen der wellen zu entfernen. Vom winde verweht versuchten wir nun unsere kleidung im wind zu trocknen. Wir tanzten, wir lachten, wir liefen, wir saßen, wir wärmten, wir froren, wir genossen die freiheit all dies tun zu können. Nun, liebe leserinnen und leser, nehmen sie dies als meine definition des viel bedeutenden begriffs der freiheit. Aber ich bitte sie, diese nicht als einzige mögliche definition zu akzeptieren, denn sie ist nur ein winzig kleines bruchstück jener welcher. Freiheit bedeutet so viel mehr. Das einzige wort mit dem sich dieses wort wohl beschreiben lässt ist die freiheit selbst. Sie erklärt sich in sich selbst, wie ich behaupten möchte, denn sie ist zu groß, zu wertvoll, zu wundervoll, um sie durch andere worte zu ersetzen. Man kann sie nur ergänzen.
Mit diesen worten eines einfachen menschen möchte ich meinen beitrag beenden und nun platz für ihre gedanken lassen, liebe leserinnen und leser, denn nun liegt es an ihnen, eine erfahrung der gleichen oder vielleicht ähnlichen art zu machen. Vergessen sie, was andere über sie denken könnten. Nur sie leben ihr leben, nur sie selbst können ihr leben genießen, ihre träume verwirklichen.
Genug der worte, taten warten. Leben sie.

Mit den besten wünschen und grüßen, verlasse ich sie nun und werde nur noch durch die kraft meiner gedanken bei ihnen sein.

Herzlichst.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Liebe Leserin,
so verrückt dieser Eintrag auch anmuten mag, ist es doch bei genauem Hinsehen wahr, was dort beschrieben wird. Leider haben wir es in unserem hektischen Alltagsleben ein wenig schwerer das Wort Freiheit so zu leben. Zwänge gebieten uns in vielfältiger Weise Einhalt. Trotzdem
sollten wir uns wieder daran erinnern, dass viele Zwänge auch "hausgemacht" sind und man sich ihnen nicht zu unterwerfen braucht.
In diesem Sinne danke, dass du uns auf so poetische Weise daran erinnert hast.

Ich hoffe, ich werde die "Freiheit"
nicht so schnell wieder vergessen.

Hab dich lieb

Mama

Anonym hat gesagt…

Hallo...
...oh man was hast du da nur für einen poetischen eintrag geschrieben?? Sehr verrückt aber gut...
Es war zu schön dich mal wieder gehört zu haben.
Bald höre ich dich ganze 2 wochen lang, ich freue mich soooo...jedem kann ich erzählen, dass ich dich besuchen komme.zu schön.
Hab dich sowas von lieb...
Helene Müller

Anonym hat gesagt…

sounds good to me