Bericht der reise durchs südliche Afrika.
Freitag, 30.01.09
Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 30° Grad machte ich mich auf den Weg um mehr dieses wunderschönen Landes erkunden zu können. Ich hatte die hoffnung an jenem tage eine besondere entdeckung zu machen und ein gefühl in meinem bauch sagte mir, dass es nun zeit dafür sei. Heute sollte es passieren. Ich war zuversichtlich, aber nicht hundertprozentig sicher in wie fern ich mich auf das gefühl in meinem bauch verlassen konnte. Doch es sollte mich nicht trügen, nicht an diesem tag. Nachdem ich also alles für meine Reise gepackt hatte und auch entsprechende Kleidung trug, Sonnenhut, Schutzgläser, und beige Hose und Bluse, sowie ein paar Wanderschuhe, durfte es los gehen. Ich beschloss die noch unentdeckten, wohl eher unbewohnten Gebiete zu besuchen und der dortigen Tierwelt meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Natürlich durfte ich, wie schon so oft, einige Spinnen, Insekten allgemein und auch ein paar Affen beobachten, doch das war nicht das Besondere nach dem ich gesucht hatte. Nein, es musste noch mehr geben, etwas neues, für die wissenschaft relevantes. Mein Name sollte es sein, der bald bekannt war in der Welt der Wissenschaft. Einmal in meinem Leben sollte mir dies gelingen, und es sollte, nein, es musste einfach an diesem Tag geschehen. Mein Gefühl durfte mich nicht betrügen, nicht diesmal. So ging ich weiter, geleitet von dem Wissen ES heute zu sehen. Was auch immer es sein möge. Meine Neugier war geweckt, meine Füße trugen mich stark, jedoch sanft und vorsichtig um nichts zu verschrecken und meine Augen waren groß wie nie. Groß wie fünf mark stücke, wie meine Großmutter zu sagen pflegte. Und so verging die Zeit. Stunde um Stunde verbrachte ich damit, mich durch die Natur des Landes zu schlagen, wobei schlagen wohl das falsche Wort dafür ist. Vielleicht kann man diese reise nicht mit Worten beschreiben, vielleicht ist sie zu groß, wenn ich meine Gefühle, die Spannung und Erwartung, die Vorfreude, Hoffnung und Angst vor Enttäuschung zum Ausdruck bringen möchte. Wie dem auch sei, Stunden vergingen, Minuten rasten, Sekunden standen still. Innerliche Verwirrung machte sich breit, da ich mir nicht einmal dessen bewusst war, was mich erwarten sollte. Vorstellungen hatte ich viele, Wissen hatte ich genug, doch nicht von dem, was sich in so naher Zukunft, schon fast vor meinen Augen befand. Doch als Forscher lernt man damit umzugehen, auch wenn es mir an diesem speziellen Tag besonders schwer fiel. Als Forscher lernt man geduldig zu sein. So bin ich geduldig, ich hoffe sie sind es auch. Mit hektik im Blut kann man nichts erreichen, man darf sich nicht von ihr tragen lassen, denn sie trägt nicht genug. Man muss sie wegwerfen, wieder verwerten, umwandeln und zur Geduld werden lassen. All das lernt man mit der Zeit, die Zeit lehrt. Sie ist vermutlich der geduldigste lehrer und derjenige, welcher dem menschlichen Individuum die persönlichsten Dinge beibringen kann. Ein essentieller Lehrer, ein essentieller part unseres lebens. Aber ich möchte jetzt nicht ins Philosophische abdriften, sondern von der Erfahrung meines Lebens berichten.
So wanderte ich dahin mit ungebrochener Hoffnung. Nur die zuversicht hatte inzwischen etwas nachgelassen. Doch an diesem besonderen tag sollte auch das mich nicht stören. Denn das gefühl in meinem bauch war present. Hinter jedem Ast, hinter jedem baum könnte es sein, das ungewisse. Hinter jedem ast, hinter jedem Baum befand sich auch das ungewisse, nur leider nicht meine entdeckung. Noch nicht. Doch lange sollte es nicht bedauern. Denn wie ich bereits erwähnt hatte, betrug mich mein gefühl an jenem Tage nicht. Doch bevor ich sie nun weiter auf die Folter spanne komme ich lieber zu ihr, zu der entdeckung der besonderen art. Wissen sie, ich mag es nämlich nicht auf die folter gespannt zu werden, immer das gleiche zu lesen, zu hören, ohne die essenz zu erfahren. Man muss auch mal zum Punkt kommen und seinen Zuhörern einen einblick in die eigene erfahrung geben, ich hoffe dies ist mir gelungen. Somit komme ich nun zu ihr, zu meiner entdeckung. Und ich gebe ihr den namen „Cameloparadalis Decoratus”. Da sind wir nun, angekommen, das suchen hat ein ende. Und ich sagte ihnen doch, dass es an diesem Tag geschehen würde.
Ich wanderte gerade an einem Fluß entlang und betrachtete eine Libelle, die ihren Weg suchte, als mir ein ungewöhnliches Glitzern ins Auge fiel. Ein Glitzern wie von einem Diamanten ausgehend, doch es befand sich am himmel. Da lag vor mir auf dem boden plötzlich ein leerer Briefumschlag. Hier? In der tiefe der natur? Ein umschlag? Eine mir unbekannte adresse stand darauf, doch der umschlag war nie dorthin gelangt. Niemand außer mir kann zu dieser zeit hier gewesen sein. Nein, mein gefühl sagte mir, dass es nicht von menschlicher hand hier her getragen wurde. Und mein gefühl sollte mich nicht belügen. Der umschlag war angerissen, geöffnet, doch leer. Wo war der inhalt? Und sollte es nicht ein Tier sein, welches ich entdecken sollte? Wieder machte sich verwirrung in mir breit, unsicherheit kam hinzu. Wie sollte ich das deuten? Ich machte ein paar weitere schritte vorwärts und suchte nach mehr hinweisen. Da plötzlich, ein kabel, ein schwarzes kabel, daneben ein weiterer Umschlag. Diesmal kein weißer, es war ein brauner, dieselbe adresse war zu lesen. Hatte diese adresse etwas mit meinen Funden zu tun? Plötzlich hörte ich ein Knacken hinter mir. Laut, undefinierbar. Ich drehte mich um und sah ein Tier, ein großes Tier. Beiges Fell mit braunen Flecken schmückte seinen Körper und es hatte einen ausgesprochen langen hals. Ich kannte dieses Lebewesen, ich meine es schon einmal gesehen zu haben. Aber etwas war anders an ihm, etwas war anders… ich meine dieses tier in ähnlicher art als Giraffe zu kennen, doch man soll sich als forscher nie alleine auf etwas so entscheidendes festlegen. So etwas muss man erst prüfen lassen, bevor man der welt falsche informationen aushändigt. Ich versuchteb nun also herauszufinden, was es denn sein, was bei mir den eindruck erweckte, das etwas anders sei. Und dann sah ich wieder dieses glitzern. Es hing dort an ihrem Hals, am hals des tieres. Mit einem mal schoss es durch meinen Kopf. Ich habe sie entdeckt, eine neue Spezies, zur art der Giraffe gehörig. Und ich gab ihr den namen „cameloparadalis decoratus”, was so viel bedeutet wie “geschmückte Giraffe”.
Natürlich habe ich weitere Untersuchungen, Forschungen durchgeführt, um mehr über dieses Lebewesen zu erfahren. Um sie herum lagen massenweise leere haribo tüten, noch mehr kabel und umschläge. Nun entdeckte ich auch wieder etwas glitzernes, es hing an ihrem hals und sollte sie schmücken. Daher der name. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte…generell fiel es mir schwer, trotzdem ich erfahren in meinem beruf war, dieses schauspiel zu deuten. Doch was ein erfahrener forscher ist… natürlich konnte ich nicht aufgeben. Mir wurde klar, dass ich mich nun ausführlicher mit der adresse beschäftigen musste. Sie besagte:
Inka-P.Butz, 96 schoolstreet, mfuleni, 7100 Cape Town.
Wer ist diese Inka und was hat sie mit der von mir entdeckten spezies zu tun? Fragen über fragen! Und ich finde die antworten. Meiner vermutung zufolge, die ich natürlich auf genaueste untersuchungen stützen darf, handelt es sich bei der „cameloparadalis decoratus“ um eine Unterart der Giraffe, die sich mit Postraub beschäftigt um ihr überleben und das ihrer Nachfahren zu sichern. So gelingt es ihr durch ihren ausgesprochen langen hals genau zu beobachten, was um sie herum geschieht. Wenn sie nun ihre chance sieht ein nächstes paket abzufangen, dann tut sie dies mit ausgesprochener eleganz. Auch im entpacken dieser pakete ist sie sehr geschickt und sie weiß sich mit jenem inhalt entsprechend zu schmücken. So kommt es also, dass manche pakete nie dort ankommen, wo sie ankommen sollten. Stattdessen erfüllen sie einen anderen Zweck. Den Zweck einer sehr seltenen spezies das überleben zu sichern. Ich möchte sie nun ermutigen weiterhin pakete zu schicken. Wenn auch einige von hnen nicht dort ankommen, wo sie ankommen sollen, können sie ssicher sein, dass sie der „cameloparadalis decoratus“ etwas gutes tun. Haben sie also ein großes herz und spenden sie, wenn man es so nennen kann. Denken sie nicht nur an die menschen, sondern auch an die tierwelt. Vielleicht möchten ja auch sie einmal eine „geschmückte giraffe“ in freier wildbahn antreffen. Doch das geht nur, wenn sie nicht vorher ausstirbt.
Helfen sie unsere natur zu retten!
Mit besten grüßen,
Professor Dr. Dr. Dr.
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...
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I am in africa now. Far, far away. But you have got the possibility to stay in contact with me!! just read my posts below and answer them. Write me an e-mail or whatever...
And I will tell you what's going on down here!
Well, have fun!
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3 Kommentare:
Hallo,
habe auch schon von diesen seltsamen Tieren gehört. Hat sich auch bis hier rumgesprochen das es diese Tiere tatsächlich gibt. Ich denke wir werden das unsere dafür tun, damit die Tiere nicht aussterben.
Hab dich lieb.
Papa
Guten Tag Herr Professor,
werde auch weiterhin mein Bestes tun, damit es den Tieren gut geht.
Der letzte Brief an Frau Butz muß auch einen seltsamen Weg genommen haben, denn da er nicht angekommen ist, nehme ich an, dass die Tiere jetzt auch keinen Husten mehr haben, denn es waren Hustentabletten darin.
Ich weiß zwar nicht wie sie die wasserlöslichen Brausetabletten eingenommen haben, aber es scheinen ja sehr intelligente Tiere zu sein.
Liebe Grüße an Frau Butz (falls Sie sie sehen) und Ihnen weiterhin viel Glück für Ihre Forschungsarbeit.
Ihre G. Butz
mein erster gedanke: ooah, völlig abgefahren! mein zweiter gedanke: hää, raff ich nich. mein dritter gedanke: inka, du bist irre! (was ja auch ncihts neues is ;-))
liebe, liebe grüße von der jule
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