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Donnerstag, 27. November 2008

betriebsausflug der anderen art.

betriebsausflug auf afrikanisch? das sieht folgendermaßen aus...
weihnachten steht vor der tür... das center schließt bald, also muss man vorher noch mal schön gemeinsam wegfahren. gute idee! doch wohin?
hin-und her überlegen, wo ist es am schönsten und auch nicht so teuer? verschiedene vorschläge, doch letztendlich entscheidet die gruppe... ok. es geht nach gordon's bay! ab zu "spur" einer restaurantkette, die hier sehr populär ist. man sollte jedoch noch erwähnen, dass Spur ein restaurant südamerikanischer art ist, ganz im indiander style. lustige und schöne atmosphäre!
ach übrigens, unsere chefin hat auch geburtstag! erwartet uns da vielleicht noch ne überraschung?
12.00 uhr, ein weißer bus hält vor der tür, ich glaube man nennt ihn minibustaxi. den fahrer kennen wir schon. immer wenn irgendwelche ausflüge anstehen werden bestimmte taxifahrer gefragt, die zur familie von irgendjemandem gehören, oder mit irgendjemandem befreundet sind. "unser taxifahrer" hat jene solche beziehungen, vermute ich. unser betriebsausflug im minibustaxi kann beginnen! ohh, ich muss mich erst mal kurz korrigieren. ich glaube ich hab gesagt wir sind um 12.00 uhr losgefahren. ähh..ja... das wäre vielleicht deutsch gewesen, aber hier ist das ja alles etwas anders. besonders was die zeit betrifft. es war also geplant zu besagter zeit das schöne township mfuleni zu verlassen, aber gefahren sind wir erst um 12.15 uhr. was?? nur 15 minuten später. also ich muss ja sagen, es wundert mich selbst gerade, was ich hier lese. die afrikanische zeit steckt wirklich voller wunder. nur 15 minuten verspätung, das könnte sogar in deutschland passieren. hätten wir heute versucht uns noch besser an die afrikanische zeit anzupassen, wäre das deutlich ungünstig gewesen... glück gehabt. aber genug davon jetzt... ich war beim betriebsausflug.
ab ins taxi, volles haus...ähh... volles auto, und los. und nur kurze zeit später waren wir auch schon da. raus aus dem taxi und mal eben so nebenbei den wunderschönen ausblick genießen. türkisfarbenes meer, wunderschöner strand und ganz viel sonne! fuer sowas muesste man in deutschland von uns aus ne gaaaanze weile fahren... hier ist es fast vor der haustuer... aber ich moechte euch nicht neidisch machen... ;)
auf jeden fall waren wir dann koeniglich speisen. es gab sehr gutes essen mit ausgesprochen gutem service fuer wenig geld. gute service? aber hallo!
kurz bevor das essen kam hat ann beschlosen noch mal schnell zu pick und pay zu fahren um einen geburtstagskuchen zu kaufen. dann kam das essen, alle haben gegessen, anns essen wurde dann leider kalt. doch die beienung kam dann und hat gefragt, ob sie es warm stellen soll. als ann dann wieder kam hat sie sogar einen ganz frischen teller bekommen. gut. der teller war vielleicht nicht frisch, aber alles was drauf war schon. und ein paar minuten spaeter kamen die ganzen mitarbeiter des restaurants und haben den kuchen zu margaret gebracht, den ann gekauft hatte. der war sogar mit kerzen geschmueckt, dazu wurde dann schoen gesungen und es wurden uns sogar teller gebracht, damit wir den kuchen auch gleich dort essen konnten. so was wuerde es in deutschland nicht geben! das nenn ich service. dabei konnta man dort auch brownies und co kaufen und trotzdem haben sie nichts gesagt als wir mit dem supermarkt kuchen ankamen. tolle sache...
nach dem essen hieß es dann ab zum strand. da fängt dann das problem an. was passiert, wenn man inka und miri auf strand und meer los lässt? richtig! sie ziehen die schuhe aus, holen die cameras raus, krempeln die hosen höher und laufen zum und teils ins wasser. dann werden fotos gemacht und am besten lässt man ihnen dann ganz viel zeit. so war das auch gestern, nur leider haben alle anderen ein anderes verständnis von einem strandspaziergang als wir. sie sind zu einem stand gegangen an dem man mützen und hüte kaufen konnte und sind dann langsam zurück zum bus geschlendert. bedeutet: miri und ich sind kurz ins wasser, dann schnell ein paar fotos, hose gar nicht groß weiter hoch, muss reichen, noch ein bisschen am strand langLAUFEN und zurück zum bus. skeptische blicke der anderen blieben da nicht aus. so sind die europäer eben. warum die skeptischen blicke?? weil ich bei ca 30° trotz erkältung ins wasser gegangen bin. die afrikaner haben ein anderes verständnis von erkältungen und methoden wieder gesund zu werden. aber dazu vielleicht bald mehr.
insgesamt kann ich jedoch sagen, dass ich meinen ersten (!!!) betriebsausflug sehr genossen habe und man solche betriebsausflüge ruhig öfter mal machen kann!! schlagt doch euren firmen mal vor nach gordons bay zu fahren... innerhalb von so ein paar flugstunden ist man auch da. gut, die kosten sind ein problem.-.. regelt das und meldet euch, wenn ich euch vom flughafen abholen soll...
bis es soweit ist könnt ihr ja nochmal üben kommentare zu hinterlassen. die ergebnisse würde ich zu gerne sehen!
bis dahin liebe grüße!!!
inka

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

so africa time is a bit like morris time then.
typical bloody women have to go for a paddle ,then run for the bus home (now where have i seen that before)