… on christmas day.
Und das gleich in zweierlei hinsicht. Am zeiten weihnachtstag haben wir beschlossen die sonne noch mal so richtig auszukosten und an den strand zu fahren. Das haben wir dann auch getan. Klar, es ist weihnachten, die menschen haben urlaub und es ist ein ausgesprochen schöner familientag. Das ganze dann bei geschätzten 30° grad und mit dem verlockenden namen weihnachten – da gibt es nur ein ziel – das meer!!
Wir sind eigentlich hauptsächlich asu gründen der erfahrung an besagtem tag an den strand gefahren. Jetzt können wir wenigstens sagen, dass wir weihnachten schon mal am strand verbracht haben. Das gehört dazu. Die ankunft am strand hat nur leider etwas gedauert, denn, wie wir uns schon dachten, waren wir nihct die einzigen mit dieser idee… aber gut, immerhin sind wir angekommen. Der strand war sehr, sehr voll und es war sehr windig. Hat nichts miteinander zu tun, wollte ich nur mal erwähnt haben. Wir haben uns dann also ein ruhiges plätzchen gesucht (ruhig? Haha) und es uns auf unseren handtüchern bequem gemacht. Und das an weihnachten!!! Ich wollte es nur noch mal erwähnen. Dementsprechend waren wir also ziemlich down to earth…der andere weg diese aussage zu verstehen wird im folgenden absatz erläutert…
es handelt sich dabei nämlich ebenfalls um die beschreibung des verlebten weihnachtsfestes. Es war schön, es war echt, es war liebe, familie, lachen, freude, umarmen und freiheit – gemeinsam. Es war nicht kommerz. Man schenkt sich hier zu weihnachten eben nichts. Man isst zusammen, macht etwas zusammen, verbringt zeit miteinander. Es herrscht gute laune durch und durch. Natürlich gibt es auch weihnachtsdeko, aber es wird nicht so viel geld dafür ausgegeben wie bei uns (nicht falsch verstehen, ich mag unsere deko!) und natürlich gibt es auch jede menge weihnachtssüßigkeiten etc zu kaufen und spielzeuge und so, denn die kinder bekommen geschenke, nur die erwachsenen schenken sich nichts. Aber es ist einfach viel weniger als bei uns. Gut, etwas kommerz ist da, aber längst nicht so viel. Ich spreche jetzt allerdings nur vom leben im township. Wie es unter den anderen südafrikanern ist, weiß ich natürlich nicht, aber ich denke dort ist es ähnlich wie in deutschland.
Ich durfte auf jeden fall die erfahrung machen, dass es nicht ums geld geht.
Als wir so am strand lagen haben wir sehr viele familien gesehen. Große familie, mit vermutlich allen verwandten, die kommen konnten. Man hat gepicknickt und erzählt. Und was besonders schön zu sehen war – man hat zusammen spiele gespielt. Ein riesiger sitzkreis wurde auf einmal neben uns gebildet und die lustigsten sachen wurden gespielt. Man hat wettbewerbe im weitsprung veranstaltet und zusammen gelacht. Es hat schon spaß gemacht das nur zu beobachten. Ein schöner familienweihnachtstag! Aber auch bei uns geht es viel um die familie, das finde ich auch schön. Ich mag unser weihnachten zu hause auch sehr, nur kann man den kommerz nicht abschaffen?
Was wir am 25. 12. also so schönes gemacht haben? Wir wollten mit meiner mama zur kirche, doch die hatte leider den gottesdienst zu einer anderen zeit gefeiert. Also zu einer anderen kirche, da war noch keiner wirklich da. Also kurz zu shoprite um mein handy konto aufzuuladen, denn ich wollte ja ein paar weihnachtswünsche verschicken können und da wir sowieso noch zeit hatten…. Leider standen wir da so lange in der schlange, bis wir uns entschlossen haben jetzt doch nicht merh in den gottesdienst zu gehen. Blöd gelaufen. Danach haben wir dann das essen vorbereitet und dann schön zusammen gegessen. Toto, maria und ich. Ein richtig schönes weihnachtsessen. (und die pies waren lecker!!) danach bin ich dann mit miri durch mfuleni gefahren und hab unsere mitarbeiter und freunde besucht um ihnen frohe weihnachten zu wünschen. Zwischendurch wurden wir immer wieder von irgendjemandem angesprochen und umarmt und so. es war einfach schön. Ich hab mich so zu hause gefühlt. Daran merkt man wieder, dass wir wirklich dazu gehören, zu der community. Echt schön. Am heiligen abend waren wir mit elise zusammen in strand in einer deutschen kirche mit krippenspiel (was schön, aber bestimmt nicht so schön wie unseres war). Danach hat sie uns zum essen eingeladen. Miri und ich haben auch ihren weihnachtsbaum geschmückt. Nein, keine tanne, es war eine………………………………
Nach der kirche gab es dann ein richtig schönes weihnachtsessen und wir hatten einen tollen abend mit sprinbock meat und südafrikanischem wein. (eigentlich mag ich ja keinen wein, aber zu weihnachten schmeckt der echt gut…).
Am 26. waren wir dann ja am strand, wie gesagt. Ich hatte aber glaube ich noch nicht erwähnt, dass dort ein parr anschläge auf uns verübt wurden. zuerst sollte es miriam treffen. Ein gefährlicher fußball von unglaublichen ausmaßen landete direkt vor ihrem kopf. Der angreifer hatte sie glücklicherweise verfehlt. Kurze zeit später kam ein weiterer angreifer (vielleicht auch derselbe) und hätte uns fast von hinten erschlagen, mit dem ganzen gewicht seines körpers. Als wir jedoch auch das überlebt hatten sollte ich noch von einer kugel getroffen werden. Diese hat mich nur teilweise verfehlt. Sie bestand aus sorgfältig zusammengedrücktem, sehr feinkörnigtem, nassen sand und landete an meinem bein. Die angreifer haben versucht sich hinter einer anderen sprache als der englischen zu verbergen und haben daher afrikaans verwendet, was wir leider nicht verstanden haben. Wir können also von glück reden, dass wir unseren so harmlos beginnenden strandausflug überlebt haben. Zu guter letzt hat dann noch ein zuckerwatte verkäufer versucht uns aus dem schlaf zu reißen um uns etwas zu verkaufen. Betonung liegt hierbei auf „versucht“.
Ja, meine lieben… das war unser weihnachtsfest. Eine sehr wertvolle erfahrung, die ich bestimmt nie vergessen werde.
Und trotz der schönen zeit habe ich euch natürlich vermisst, sehr sogar. Es ist eben komisch all die dinge nicht zu haben, die man sonst jedes jahr hat und besonders komisch ist es, seine familie und freunde nicht sehen zu können.
Ihr sollt also noch einmal wissen, dass ich sehr viel an euch denke und euch wirklich lieb habe.
Mit den besten nachweihnachtlichen wünschen und einen: „happy new year“ and „take care“ schließe ich nun diesen eintrag.
Lots of love, Inka
Stop right here...
...
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I am in africa now. Far, far away. But you have got the possibility to stay in contact with me!! just read my posts below and answer them. Write me an e-mail or whatever...
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4 Kommentare:
Hi Liebes,
da kann man schon ein bißchen neidisch werden. Aber unser Weihnachten (tradionell) war auch ganz o.k. Wir freuen uns jetzt auf unsere Reise nach Warnemünde, da können wir zwar nicht im Meer baden
(ohne uns den Tod zu holen), aber sonst ist es da auch schön. You know?
In diesem Sinne, paß auf dich auf, ich hab' dich lieb und einen guten Rutsch!
Mama
Liebe Inka
Haben deinen weihnachtsbericht gelesen-toll.
Alles liebe und gute von den weihn,entschuldige,bachmännern.
Hallo Ihr Weltenbumler!
Ich bzw wir, (Micaela, Andy und die Sheltie´s aus Gelbensande) wünschen Euch einen guten Rutsch in das neue Jahr 2009. Habt weiterhin viel Freude und Spaß. Immer weiter so.
NEIDISCH? NEIDISCH nennst du das, ich find es ist die pure verzweifelung wenn ich das sehe. diese bilder sonnenauf- und unter- gänge, diese natur, diese sonne, diese lachenden menschen. ich kann es ein stück nachvollziehen was du mit der freiheit meinst! du hast es ein ganzes jahr, bei kribbelt es gleich wenn ich nur drüber nachdenke.
aber erstmal wünsche ich dir ein frohes und gesundes neues jahr.
das ist ja wohl die absolute tour geworden die ihr da gemacht habt. auf dem bildern ist ein leichtflieger (mit dem fallschirm) konnte jetzt nicht wirklich erkennen ob du da drin bist. ist nähmlich auch eine echte herausvorderung dort mit zufliegen.
die silvesterparty ist diesesmal etwas kleiner ausgefallen aber wir sind trotzdem im jahr 2009 gelandet, habe schon gehört das wir bei sven 15 plätze für 2009/2010 reserviert haben.
freu mich drauf...
maddin
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